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Mahlung mit Entstaubung in einer MVR-Vertikalmühle

Bei der Mahlung mit Entstaubung wird das Aufgabematerial in der MVR-Vertikalmühle durch Druck- und Scherkräfte gemahlen, wobei der Trennschnitt des Produktes über den Sichter der Mühle eingestellt wird. Die Betriebsparameter der Anlage werden so eingestellt, dass der Staubanteil des Produktes entfernt wird. Im nachgeschalteten Filter wird der Staub dann von den Prozessgasen getrennt. Das entstaubte Grobgut (Sichtergrieße) des Sichters ist das werthaltige Material; es wird mit einer Schurre oder einem Schneckenförderer ausgetragen. Falls erforderlich erfolgt im SUV-Sichter eine nachgeschaltete Abscheidung, welche eine Feingut- und eine Grobgutfraktion erzeugt. Die Mahlung mit Entstaubung wird für Erzanwendungen gewählt, bei denen der Staub einen geringen oder gar keinen Anteil an werthaltigem Material enthält oder bei denen der Staub bei der weiteren Verarbeitung stört. So kann beispielsweise Ton aus dem Erz entfernt werden.

Die Mahlung mit Entstaubung ist im Bergbau ideal für Erze, bei denen ultrafeine Partikel kaum oder kein werthaltiges Material enthalten oder nachgelagerte Prozesse stören. Beispielsweise kann Ton gezielt aus dem Erz entfernt werden.