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MVR-Walzenschüsselmühlen zur Vermahlung von Zementrohmaterial, Kohle und Petrolkoks

Folgeauftrag von Ultratech Cement Ltd. für weiter Vertikalmühlen von Gebr. Pfeiffer für alle seine neu geplanten Zementwerke

Als größter Zementproduzent in Indien startet Ultratech Cement Ltd. mit der Realisierung von weiteren vier neuen Klinker-Herstellungslinien in die Zukunft. Dabei erhielten Gebr. Pfeiffer SE, Germany, und deren indisches Tochterunternehmen Gebr. Pfeiffer (India) Pvt. Ltd. einen Folgeauftrag für die Lieferung mehrerer Mahlanlagen mit Vertikalmühlen zur Vermahlung von Zementrohmaterial sowie festen Brennstoffen.

Die vertrauensvolle, partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Ultratech Cement Ltd. und Gebr. Pfeiffer wird durch diesen Folgeauftrag erneut bestätigt und ausgebaut.

Die Mahlung des Zementrohmaterials im Werk Kotputli wird in einer MVR 5000 R-4 erfolgen. Diese Mühle kann mit einem 4800-kW-Antrieb ca. 740 t/h auf die Produktfeinheit von 1,0 % R 212 µm mahlen.

Weiterhin kommt eine größere MVR-6000-R-6-Vertikalmühle zur Rohmaterialvermahlung im Werk Maihar zum Einsatz, die mit 6 aktiv redundanten Mahlwalzen ausgestattet ist und somit im Wartungsfall auch mit 4 Walzen weiter betrieben werden kann. Diese Mühle kann dann immer noch mit ca. 70 % der Nennkapazität produzieren, so dass der Zement-Drehrohrofen weiter mit Rohmaterial bedient werden kann.

Die effizienten MVR-Mühlen zeichnen sich neben der im Markt bekannten extremen Laufruhe und vielen weiteren Vorteilen auch durch Walzen nach dem R=C-Prinzip aus. Das heißt, diese Mühlen sind mit Mahlwalzen ausgerüstet, die sowohl mit Mahlteilen für die Rohmehlmahlung als auch für die Zementmahlung des passenden Kraftmodules eingesetzt werden können. Dadurch reduziert Ultratech Cement zusätzlich die Kosten für die Ersatzteilbevorratung, denn auf Grund der identischen Komponenten von Walzen, Spannsystem, Schwingen in Zement- und Rohmaterialmühlen, können viele Bauteile sowohl für die neuen Rohmaterialmühlen als auch für die bereits vorhandenen Pfeiffer-Zementmühlen verwendet werden.

Die MVR-Mühlen werden von Gebr. Pfeiffer mit dem modernen GPlink-System zur präventiven, wartungsorientierten Zustandsüberwachung ausgerüstet. Der Kunde erhält damit der Möglichkeit, moderne digitale Wartungskonzepte zu implementieren. Die MPS-Mühlen werden für eine spätere Erweiterung auf solche Optionen vorbereitet.

Für die Mahlung von ca. 45 t/h Petrolkoks oder ca. 90 t/h Kohle, oder Mischungen aus den beiden Materialien, werden zusätzlich mehrere MPS 3550-BK-Vertikalmühlen geliefert werden. Diese sind standardmäßig mit einem 1300-kW-Getriebe ausgerüstet und zeichnen sich aufgrund ihrer Konstruktion durch eine ganze Reihe von Vorteilen aus. So kann beispielsweise Kohle und Petrolkoks sowie jedwede Mischung aus diesen beiden Materialien flexibel verarbeitet werden, ohne dass ein teurer Frequenzumrichter eingesetzt werden muss.

Das Bild zeigt von links nach rechts Herrn Vikram Sharma (Sr. Vice President – Mktg. GP India), Herrn Christoph Geupel (Executive Board Member GPSE), Herrn D.D. Wanjale (Managing Director GP India), Herrn Sathia Raj (Chief Procurement Officer Ultratech) u

Die Anlagenplanung und die gesamte Betreuung des Kunden wird von dem Tochterunternehmen Gebr. Pfeiffer (India) in Noida, Indien übernommen. Aus Europa von Gebr. Pfeiffer SE werden die Kernkomponenten wie Getriebe, Mahlschüsseln, das Spannsystem sowie die Mahlwalzen geliefert. Die übrigen Komponenten, wie die Fundamenteile, die Gehäuse, die Sichter und die meisten Anlagenkomponenten werden durch Gebr. Pfeiffer (India) Pvt. Ltd. beigestellt.

Durch das Customer Support Center in Noida erfolgt später auch die Betreuung der Anlagen nahe am Kunden. Dies kann über Fernzugriff auf die Daten oder auch real durch Personalentsendung in die Werke erfolgen. Gebr. Pfeiffer bietet dazu Hardware- und Software-Lösungen an, die durch kompetentes Fachpersonal möglichst in Landessprache betreut werden.