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Pressemitteilung Rudolf-Diesel-Medaille

Bekanntgabe der Nominierten für die Rudolf-Diesel-Medaillen 2025

München, 4. Dezember 2024 – Die Nominierten für die Rudolf-Diesel-Medaillen 2025 stehen fest. Auch im kommenden Jahr setzt die Rudolf-Diesel-Medaille ihre Tradition als ältester Innovationspreis Europas fort. Die renommierte Auszeichnung ehrt seit 1953 innovative Persönlichkeiten und Unternehmen, die durch Erfindergeist und unternehmerischen Erfolg in den Kategorien Innovation, Nachhaltigkeit, Medienkommunikation und Innovationsförderung herausragende Leistungen erbracht haben.

Mit der Rudolf-Diesel-Medaille werden natürliche Personen und Institutionen für besondere Leistungen auf dem Gebiet des Erfindungswesens und der Innovationskultur geehrt. Die Rudolf-Diesel-Medaille wird vom gemeinnützigen Deutschen Institut für Erfindungswesen (e.V.) verliehen. Vorschlagsberechtigt für Nominierungen ist das Expertengremium um den technisch-wissenschaftlichen Beirat. Gewählt werden die Preisträger vom Rudolf-Diesel-Kuratorium, welches die industrielle Management-Elite mit Technikkompetenz in Deutschland repräsentiert. Es handelt sich dabei um rund sechzig Technologievorstände von weltmarktführenden, mittelständischen Technologieunternehmen, die gemeinsam eine halbe Million Arbeitnehmer beschäftigen und über 125 Milliarden Euro Umsatz erzielen.

Der Nominierungsprozess

Die Auswahl der Nominierten erfolgt in mehreren Stufen, um die herausragendsten Beiträge zur Innovationskultur zu identifizieren:

1. Vorschlagsphase

Potenzielle Kandidaten werden von einem Expertennetzwerk um den technisch-wissenschaftlichen Beirat vorgeschlagen, das sich aus namhaften Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Technologie zusammensetzt.

Zu den Vorschlagsberechtigten gehören Vertreter:innen führender Technologieunternehmen, Wissenschaftler:innen renommierter Forschungsinstitute, Professoren deutscher und europäischer Hochschulen und Universitäten, Vorsitzende der wichtigsten, technischen Branchenverbände und Innovationsförderer.

Dieses Netzwerk garantiert, dass die Auswahl nicht nur technologisch, sondern auch gesellschaftlich und wirtschaftlich relevant ist. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit fördert die Identifikation der vielversprechendsten Kandidaten, die mit ihren Leistungen Maßstäbe setzen.

Jeder Vorschlag wird mit umfassenden Begründungen und Nachweisen eingereicht, die die Relevanz, den Innovationswert und die Wirkung der Leistung unterstreichen.

2. Prüfung durch das Deutsche Institut für Erfindungswesen (DIE)

Das gemeinnützige DIE koordiniert die Vorauswahl und überprüft die eingereichten Vorschläge auf ihre formalen und qualitativen Kriterien.

Berücksichtigt werden Aspekte wie Innovationshöhe, Nachhaltigkeit, gesellschaftlicher Nutzen und wirtschaftliche Auswirkungen.

3. Wahl durch das Rudolf-Diesel-Kuratorium

Das Kuratorium besteht aus rund 60 führenden Technologievorständen und Geschäftsführern mittelständischer Weltmarktführer. Diese Unternehmen repräsentieren eine Schlüsselrolle in der deutschen Innovationslandschaft.

In einem zweistufigen Wahlverfahren wählt das Kuratorium aus der engeren Auswahl die Finalisten und Preisträger.

4. Feierliche Bekanntgabe der Gewinner

Die Gewinner werden auf einer festlichen Veranstaltung bekannt gegeben, die den Stellenwert der Innovationskultur in Deutschland würdigt und die Bedeutung von Erfindergeist und unternehmerischem Mut in den Vordergrund stellt.

Zeile 1 (v.l.n.r.): Fabian Wildfang, Karl Haeusgen, Prof. Dr. Miriam Meckel, Dr. Herbert Hanselmann, Mirko Drotschmann, Carsten Rahier.

Zeile 2: Rafael Laguna de la Vera, Dr. Anna Christmann, Mathias Dülfer, Hans Beckhoff, Prof. Dr. rer. nat. Dr. h.c. mult. Wolfgang Wahlster, Eva Wolfangel.