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MVR-Walzenschüsselmühle mit MultiDrive®

Für Durchsatzraten im großen Stil: die MVR-Vertikalmühle mit Mehrfachantrieb

Hohe Durchsatzraten, permanente Anlagenverfügbarkeit, optimierte Wartungskonzepte – mit der MVR-Walzenschüsselmühle und patentiertem MultiDrive® wird Gebr. Pfeiffer den steigenden Anforderungen der Industrie gerecht. Dank des innovativen Antriebs und aktiver Redundanz ist eine Unterbrechung des Mahlprozesses nahezu ausgeschlossen. Egal ob für die Verarbeitung von Zementrohmaterial, Zementklinker oder Hüttensand – trotz unterschiedlicher Mahlbarkeit und Abrasivität der Schüttgüter – mit der MVR-Walzenschüsselmühle erreichen Sie Durchsatzraten von anderen Dimensionen: rund um die Uhr, zuverlässig und langfristig. Stillstand war gestern, mit Gebr. Pfeiffer mahlen Sie im großen Stil!

Die Vorteile der MVR-Walzenschüsselmühle mit MultiDrive®

MultiDrive® – das aktiv redundante Antriebssystem

Das MultiDrive®-System besteht aus bis zu sechs identischen Antriebsmodulen und gewährleistet dadurch eine aktive Redundanz des Antriebssystems. Der Betrieb bleibt aufrechterhalten, auch wenn eine oder mehrere Antriebseinheit(en) aus dem System genommen werden. Das MultiDrive®-Konzept gibt es mit und ohne Drehzahloptimierung der Mühle und bietet dadurch größtmögliche Flexibilität. Erfahren Sie alles zum patentierten Pfeiffer MultiDrive®

Aktiv redundantes Walzensystem

Bis zu sechs Mahlwalzen können einzeln ausgeschwenkt werden und das mit nur einer Hydraulikeinheit für Wartung und Betrieb. Das System ist ebenso wie das MultiDrive®-System aktiv redundant. Der Betrieb bleibt aufrechterhalten, auch wenn eine oder mehrere Mahlwalze(n) aus dem System genommen werden.  

Gleichmäßige Verdichtung des Mahlgutes

Durch die Geometrie der Mahlwalzen in Kombination mit der speziellen Aufhängung wird immer ein paralleler Mahlspalt erzeugt, was eine gleichmäßige Verdichtung des Mahlgutes gewährleistet. Weiterhin können die Walzenmäntel aufgrund der symmetrischen Form bei Verschleiß gedreht werden.

Niedrige Investitionskosten

MVR-Mühlen benötigen wenig Zusatzmaschinen, keinen oder nur geringen umbauten Raum, sind staubfrei und haben einen niedrigen Geräuschpegel.

Optimale Nutzung von Prozesswärme

MVR-Walzenschüsselmühlen können die thermische Energie von Prozessabgasen nutzen.

Niedriger elektrischer Energieverbrauch

Zerkleinerungsprinzip und Hochleistungssichter reduzieren den elektrischen Energieverbrauch im Vergleich zu konventionellen Kugelmühlen um bis zu 40 %.

Günstiges Regelverhalten

Hohe Trocknungsleistung, kurze Mahlgutverweilzeit und Fernverstellung von Mahldruck und Sichtraddrehzahl ermöglichen einen vollautomatischen Betrieb von MVR-Walzenschüsselmühlen auch bei unterschiedlicher Rohstoffqualität.

Einzigartige Verfügbarkeit

Niedrige spezifische Verschleißraten, hochwertige Verschleißwerkstoffe und ausgeklügelte Servicekonzepte reduzieren die Instandhaltungszeiten für MVR-Walzenschüsselmühlen auf ein Minimum. Durch die aktive Redundanz bei Mahlwalzen und MultiDrive® wird eine weltweit einzigartige technische Verfügbarkeit der Mühle erzielt.

Konstruktionsprinzip und technische Daten

Wählen Sie den gewünschten Anwendungsbereich

F
M
H
1
2
3
4
5
6
7
8
F Feingut
M Mahlgut
H Heißgas
1 SLS-Hochleistungssichter für trennscharfe Sichtungen
2 Optimierte freie Strömungsquerschnitte
3 Walzen einzeln ausschwenkbar mit dem Betriebs­hydrauliksystem für n-1 Betrieb
4 Abhebbare Mahlwalzen
5 Paralleler Mahlspalt
6 Platzsparende Zwillingsstütze für größtmögliche Wartungskorridore
7 Bis zu sechs MultiDrive-Module als aktiv redundantes Antriebssystem
8 Antriebsmodule einzeln herausziehbar für n-1 Betrieb

Arbeitsprinzip

Bis zu sechs ortsfeste Mahlwalzen rollen auf einer sich drehenden Mahlbahn ab. Das Mahlgut wird zwischen die Walzen und die Mahlbahn eingezogen und durch Druck und Schub zerkleinert. Die für das Zerkleinern notwendigen Druckkräfte werden über ein Schwinghebelsystem und ein hydropneumatisches Spannsystem erzeugt. Das überwalzte Mahlgut wird durch die Drehung der Mahlschüssel aus der Mahlbahn auf einen feststehenden Düsenring gefördert. Durch den Düsenring einströmende Gase (Luft oder Heißgas) transportieren das zerkleinerte und getrocknete Mahlgut zum Sichter. Im Sichtraum klassiert ein rotierendes Sichtrad das Mahlgut in Grieße und Fertiggut. Die Grieße fallen zentral in den Mahlraum zurück. Das Fertiggut verlässt mit dem Gasstrom den Sichter und wird in Zyklonen oder dem Filter abgeschieden.

Technische Daten
Durchsatzrate bis 550 t/h
Mühlenantrieb bis 12.000 kW
Anzahl Mahlwalzen bis zu 6
Aufgabestückgröße bis 120 mm
Zielfeinheiten 1.500 – 6.000 cm2/g
Sichter Hochleistungssichter
Mahlschüssel­durchmesser bis 6.700 mm
F
M
H
1
2
3
4
5
6
7
8
F Feingut
M Mahlgut
H Heißgas
1 SLS-Hochleistungssichter für trennscharfe Sichtungen
2 Optimierte freie Strömungsquerschnitte
3 Walzen einzeln ausschwenkbar mit dem Betriebs­hydrauliksystem für n-1 Betrieb
4 Abhebbare Mahlwalzen
5 Paralleler Mahlspalt
6 Platzsparende Zwillingsstütze für größtmögliche Wartungskorridore
7 Bis zu sechs MultiDrive®-Module als aktiv redundantes Antriebssystem
8 Antriebsmodule einzeln herausziehbar für n-1 Betrieb

Arbeitsprinzip

Bis zu sechs ortsfeste Mahlwalzen rollen auf einer sich drehenden Mahlbahn ab. Das Mahlgut wird zwischen die Walzen und die Mahlbahn eingezogen und durch Druck und Schub zerkleinert. Die für das Zerkleinern notwendigen Druckkräfte werden über ein Schwinghebelsystem und ein hydropneumatisches Spannsystem erzeugt. Das überwalzte Mahlgut wird durch die Drehung der Mahlschüssel aus der Mahlbahn auf einen feststehenden Düsenring gefördert. Durch den Düsenring einströmende Gase (Luft oder Heißgas) transportieren das zerkleinerte und getrocknete Mahlgut zum Sichter. Im Sichtraum klassiert ein rotierendes Sichtrad das Mahlgut in Grieße und Fertiggut. Die Grieße fallen zentral in den Mahlraum zurück. Das Fertiggut verlässt mit dem Gasstrom den Sichter und wird in Zyklonen oder dem Filter abgeschieden.

Technische Daten
Durchsatzrate bis 1.400 t/h
Mühlenantrieb bis 12.000 kW
Anzahl Mahlwalzen bis zu 6
Aufgabestückgröße bis 120 mm
Aufgabefeuchte bis 20 %
Zielfeinheiten 60 – 100 µm
Sichter Hochleistungssichter
Mahlschüssel­durchmesser bis 6.700 mm
Gasvolumenströme bis 1.800.000 m³/h

Instandhaltung

Verschleißschutz/Instandhaltung

Unsere Walzenschüsselmühlen werden in Abhängigkeit von Mahlgutabrasivität und Verschleißzonen mit unterschiedlichen Verschleißwerkstoffen gepanzert. Legierte Gusseisen nach DIN 1695, hartaufgeschweißtes Gusseisen oder Verbundwerkstoffe mit hochchromhaltigen Einsätzen in zähen Grundwerkstoffen – die qualitativen Mahlwerkzeuge von Gebr. Pfeiffer bestehen aus hochwertigem und langlebigem Material. Entsprechend werden auch Gehäuse und sonstige Mühlenbauteile mit hochverschleißfesten Stahlblechen oder hartauftragsgeschweißten Verbundblechen gegen Abnutzung geschützt. Besonders beanspruchte Bauteile wie z.B. Gasaustrittsstutzen verfügen zusätzlich über keramische Auskleidungen. Das gewährleistet optimalen Schutz bei einfacher und schneller Austauschbarkeit.

MVR-Walzenausschwenksystem

Die Verschleißteile der Mahlwerkzeuge unterliegen bei allen Walzenschüsselmühlen der stärksten Abnutzung. Leichte Austauschbarkeit und Regeneration sind daher wichtige Eigenschaften einer Mühle. Die MVR-Mühle ist mit einem modernen Hydrauliksystem für Wartungszwecke und Betrieb ausgestattet. Durch diese neuartige Walzenaufhängung lassen sich Mahlwalzen geführt aus der Mühle schwenken – zum einfachen Wechsel der einteiligen Walzenmäntel. Die segmentierten Schleißteile der Mahlplatte werden mit einer Hubeinrichtung und dem Wartungsantrieb ausgetauscht. Die Walzen sind darüber hinaus einzeln ausschwenkbar. So ist es möglich, den Betrieb der Mühle während der Wartungsarbeiten aufrechtzuerhalten. Betroffene Teile können im Anschluss wahlweise in der Mühle oder außerhalb regeneriert werden. Mit Gebr. Pfeiffer waren Stillstand und Wartungsprobleme gestern. Aktive Redundanz und einfache Instandhaltung sind heute!

Lagerwechsel

Walzenausbau

Mahltellerunterstützung

Segmentaustausch

Unsere Vertikalmühlen mit MultiDrive®