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KLV-/KLE-Kalklöschmaschine

Kalklöschlösungen – bewährt, sicher und maßgeschneidert

Qualitätshydrate werden im Baugewerbe und in vielen Industriezweigen – besonders in der chemischen Industrie – in immer größerem Maß eingesetzt. Diese Marktchancen sollten und könnten Sie nutzen: Die Pfeiffer-Kalklöschmaschine produziert beste Hydratqualität für hochwertigen Bau-, Verputz- und Chemiekalk. Aufgrund unserer langjährigen Erfahrung und unseres umfassenden Know-hows ist es uns möglich, für Sie wirtschaftliche Lösungen Ihrer Kalklöschanwendungen anzubieten: Denn unter Berücksichtigung der neuesten technischen Verbesserungen planen und bauen wir für Sie kontinuierlich arbeitende Trocken-Kalklöschanlagen, deren Größe wir auf Ihre ganz speziellen Produktionsbedingungen abstimmen.

Die Vorteile der Kalklöschmaschine

Eignung für alle Branntkalke und weitere Produkte

Weich-, mittel- oder hartgebrannte Kalke können mit Pfeiffer-Kalklöschmaschinen verarbeitet werden. Neben der eigentlichen Kalkhydratproduktion lassen sich aber auch andere Materialien aufbereiten, bei deren Herstellung z.B. durch einen Brennprozess Branntkalkbestandteile entstanden sind, die für die Weiterverarbeitung oder Deponierung in Kalziumhydrat umgewandelt werden müssen. Dabei sind Ausgangsstoffe mit weniger als 10 % reaktivem CaO verarbeitbar. Anwendungsbeispiele sind kalzinierte Erze, Konverterstäube sowie Flugaschen aus Kraftwerks- und Müllverbrennungsanlagen.

Vollautomatischer Betrieb

Gravimetrische Branntkalkzuteilung, temperaturgeführte Wasserzuteilung und eine ausgereifte Messtechnik ermöglichen den vollautomatischen Betrieb von Pfeiffer-Kalklöschmaschinen.

Garantierte Restfeuchte unter 1 %

Die weiteren Verfahrensschritte wie Sichten, Mahlen, Fördern, Lagern und Verpacken laufen absolut betriebssicher ab.

Hohe Produktqualität

Gezielte Prozessführung und fein dosierbare Löschwasserzuführung gewährleisten die Erzeugung eines vollständig abgelöschten Endprodukts mit geringer Restfeuchte, hohem Feinmehlanteil und geringer Agglomeration. Für spezielle Anwendungen ist es aber auch möglich den Prozess so zu steuern, dass gezielt hohe Hydratfeuchten von 25-30 % erzeugt werden können.

Unterschiedliche Aufgabenkörnung

Als Aufgabenmaterial können Sie körnigen (bis etwa 20 mm) oder fein gemahlenen Branntkalk einsetzen.

Keine Nachlöschsilos erforderlich

Der Löschprozess wird in der Löschmaschine vollständig beendet.

Konstruktionsprinzip und technische Daten

Wählen Sie den gewünschten Anwendungsbereich

Aufgabe­material
B
K
1
2
3
4
B Branntkalk CaO + Wasser H2O
K Kalkhydrat CA(OH)2
1 Filter zur Brüdenentstaubung
2 Vormischer mit Doppelwellenrührwerk
3 Hauptlöschtrog für geregelten Reaktionsablauf
4 Nachlöschtrog zur Produktion von trockenem, raumbeständigem Kalkhydrat

Arbeitsprinzip

Feiner oder stückiger Branntkalk reagiert in der Kalklöschmaschine unter Zugabe von Wasser bei ca. 100° C Reaktionstemperatur zu Kalkhydrat. Die jeweils gewünschte Restfeuchte des Hydrats wird durch temperaturgeführte Wasserzugabe und variable Produktverweilzeit gezielt gesteuert. Je nach Aufgabenstellung wird die Maschine einstufig (Variante KLE) oder mehrstufig (Variante KLV) bzw. mit oder ohne Vormischer ausgeführt. Die beim Löschvorgang entstehenden Brüden werden entstaubt, ein Filter ist integrierter Bestandteil der Kalklöschmaschine. Gravimetrische Branntkalkzuteilung, temperaturgeführte Wasserzuteilung und eine ausgereifte Messtechnik ermöglichen den vollautomatischen Betrieb von Pfeiffer-Kalklöschmaschinen. Für die Erzeugung von Kalkhydrat für die Rauchgasentschwefelung in Kraftwerken oder Müllverbrennungsanlagen bietet sich die einstufige Kalklöschmaschine KLE an. Bei diesem Anwendungsfall kann auf den Entstaubungsfilter verzichtet werden, da die entstehenden Brüden hier dem Entschwefelungsprozess direkt zugeführt werden.

Technische Daten
Durchsatzrate bis 60 t/h
Aufgabestückgröße bis 20 mm
Fertiggutfeuchte unter 1 %
Aufgabematerial Branntkalk