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GK-Gipskocher

Flexibles Brennen von Gipsen – auf höchstem Niveau

Der Pfeiffer-Gipskocher ist die Lösung für das Brennen aller Niederbrandgipse. Darunter fallen zum Beispiel Stuckgipse oder auch hochwertige technische Gipse. Darüber hinaus ist das Trocknen und Kalzinieren feinkörniger Naturgipse, Naturgips-REA-Gips-Gemische oder REA-Gipse problemlos möglich. Die Stärke liegt in der gleichbleibend definierten Produktqualität. Zudem gewährleistet Gebr. Pfeiffer, dass jegliche Fertigprodukte frei sind von Verunreinigungen durch den eingesetzten Brennstoff. Profitieren Sie von den gewohnt hohen Pfeiffer-Standards sowie einem niedrigen spezifischen Energiebedarf.

Die Vorteile des Pfeiffer-Gipskochers

Niedriger spezifischer Energiebedarf

Die sinnvolle Heißgasführung um und durch den Kessel und die großen Wärmeaustauschflächen bewirken eine günstige Energieausnutzung. Ein Teil der Abgase kann in die Brennkammer zurückgeführt werden, was eine weitere Energieersparnis ermöglicht.

Schutz des Kocherbodens

Die Brennkammer ist so angeordnet, dass der Kocherboden nicht der Flammstrahlung ausgesetzt ist. Dadurch ist eine lange Lebensdauer des Kocherbodens gewährleistet.

Schnelle Montage

Der Mantel des Kochers wird bereits mit einer fertigen Isolierung aus feuerfester Stampfmasse geliefert. Es ist deshalb nicht erforderlich, einen Mantel aus Formsteinen aufzumauern.

Reparaturfreundlich

Der Außenmantel des Kochers ist im unteren Drittel geteilt. Dadurch kann der einteilige, angeschraubte Kocherboden, falls erforderlich, rasch ausgewechselt werden.

Stabile Rührwerkslagerung

Die Rührwerkswelle ist in einem staubdichten Gehäuse am Deckel des Kochers gelagert. Ein Lager am Kocherboden ist nicht erforderlich.

Konstruktionsprinzip und technische Daten

Wählen Sie den gewünschten Anwendungsbereich

Aufgabe­material
E
B
H
A
1
2
3
4
5
6
E Materialeinlauf
B Brüdenabzug
H Heißgasaustritt
A Materialauslauf
1 Rührwerk
2 Isolierung
3 Heißgasrohre
4 Heißgaskanal
5 Schleppkette
6 Kocherboden

Arbeitsprinzip

Der Pfeiffer-Gipskocher arbeitet chargenweise. Der Arbeitsablauf wird über die Gipstemperatur gesteuert. Das Heißgas wird in einer Brennkammer erzeugt und über das Anschlussrohr zum Kessel geliefert. Es kann den unteren Teil des Kessels frei umströmen und wird im Ringraum zwischen Mantel und Kessel durch die Leitbleche um den Kessel und durch alle Heißgasrohre geleitet. Dabei wird der Kesselinhalt gleichmäßig erwärmt. Zu Beginn eines Arbeitszyklus wird der Kocher so langsam gefüllt, dass aus dem verdampften Wasser und dem Gips ein fluidisiertes Gemisch entsteht. In diesem flüssigkeitsähnlichen Zustand wird der Inhalt des Kochers durch das Rührwerk gründlich durchgemischt, so dass das Gut homogenisiert wird. Die Heißgasrohre verhindern ein Mitdrehen und verstärken die Mischwirkung des Rührwerks. Der gefüllte Kessel wird so lange beheizt, bis der Gips die erforderliche Temperatur erreicht hat. Dann wird der Brenner auf eine niedrigere Wärmeleistung heruntergeschaltet und der Inhalt des Kessels wird in ein Zwischensilo entleert. Die Dauer eines Arbeitszyklus hängt hauptsächlich von der Größe des Kochers ab. Ein Arbeitszyklus dauert, je nach Baugröße, 2-3,5 Stunden.

Technische Daten
Durchsatzrate 50 bis 350 t/d
Aufgabestückgröße bis 1 mm
Aufgabefeuchte bergfeucht, vorgetrocknet oder vorkalziniert
Aufgabematerial Naturgips, Mischungen Naturgips / REA-Gips
Betriebsweise auch kontinuierlich möglich