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Pfeiffer-Produkte für die Zement- und Hüttensandaufbereitung

Optimale Ergebnisse durch individuelle Lösungen

Modernisierungsmaßnahmen und die damit verbundene Einplanung von Mahlanlagen in räumlich begrenzte Bereiche bestehender Zementwerke gehören für die Ingenieure von Gebr. Pfeiffer ebenso zum Tagesgeschäft wie die Projektierung und Umsetzung von Mahlanlagen vollkommen neuer Zementwerke oder separater Mahlterminals. Dabei geht es immer darum den individuellen Anforderungen Rechnung zu tragen. Dies tun wir, indem wir unsere Produkte und den Prozess optimal auf die individuellen Bedingungen ausrichten. Zemente bestehend aus den Komponenten Zementklinker und Gips oder auch weiteren Zuschlagstoffen können dabei einerseits durch gemeinsames Mahlen oder andererseits durch getrenntes Mahlen der Ausgangsstoffe (z. B. Klinker, Hüttensand, Kalkstein, Sulfatträger) und anschließendes Mischen der mehlfeinen Vorprodukte hergestellt werden.

Wir sorgen u.a. dafür, dass störende Begleitstoffe wie metallische Bestandteile ausgetragen werden, mehlfeine Zuschlagstoffe nicht unnötig übermahlen werden müssen und unsere Anlagen so kompakt und kostengünstig wie möglich ausgeführt werden.   

Zum Rohstoff

Zementklinker entsteht aus einem Rohstoffgemisch, das in einer Ofenanlage bei einer Temperatur von über 1400 °C bis zum Sintern gebracht wird. Aus den Ausgangsstoffen (Zementrohmaterial) bilden sich dabei Verbindungen, die sogenannten Klinkerphasen. Das sind bestimmte Calciumsilicate und Calciumaluminate, die dem Zement seine charakteristischen Eigenschaften bei der hydraulischen Erhärtung geben. Der Zementklinker wird gemeinsam mit Gips bzw. Anhydrit zum Endprodukt Zement gemahlen. Je nach Verfügbarkeit der Rohstoffe und marktspezifischen Anforderungen werden dieser gemeinsamen Mahlung noch weitere Zuschlagstoffe zugegeben. Ein solcher Zuschlagstoff ist (granulierte) Hochofenschlacke, welche vor allem aus Kalk, Kieselsäure, Aluminium- und Magnesiumoxid besteht. Sie wird heute meist in Granulationsanlagen aufgearbeitet. Durch das Abschrecken der flüssigen Schlacke entsteht ein glasig erstarrter, feinkörniger Hüttensand. Dieser eignet sich besonders als Zuschlagstoff für die Herstellung von hochwertigen Zementen.

Unsere Maschinen und Prozesse für die Zement- und Hüttensandindustrie

Mahlung von Zement und/oder Hüttensand – Materialabscheidung über Filter

Die Komponenten des Zements werden in der Pfeiffer-Vertikalmühle gemahlen, getrocknet und gesichtet. Feuchte Aufgabegüter können von warmen und trockenen Aufgabegütern getrennt der Mühle zugeführt werden. Die Produktqualität und -feinheit können in weiten Grenzen (0,063 - 0,032 mm – bis zu 6000 cm²/g nach Blaine) eingestellt werden. Die gemahlenen und getrockneten Produkte werden mittels eines Abscheidefilters vom Prozessgas getrennt. Der Gesamtabscheidungsanlage ist ein Ventilator nachgeschaltet. Nach dem Ventilator wird der Volumenstrom geteilt und ein Teilgasstrom wieder zur Mühle zurückgeleitet. Der Restvolumenstrom wird dem Abgaskamin zugeführt. Die Mühle ist mit einem äußeren Materialumlauf versehen, der eine Reduzierung des Druckverlustes im Mühlensystem ermöglicht. Eine Entleerung der Mühle im Wartungsfalle ist hiermit ebenfalls möglich. Bei der Vermahlung von Hüttensand können die darin enthaltenen Eisenpartikel ausgeschleust werden.